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Proteine sind weithin als die „Bausteine des Körpers“ bekannt und bestehen aus Aminosäuren, die miteinander verbunden sind.

Die Proteine unterscheiden sich in der Reihenfolge der verbundenenAminosäuren. Durch die Aufnahme von Proteinen ist es dem Organismus möglich, körpereigenes Protein herzustellen. Von den etwa 20 Aminosäuren können acht nicht im Körper hergestellt werden und sind damit essentiell.

Diese acht Aminosäuren sind: Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylanin, Threonin, Tryptophan und Valin.

Die empfohlene Zufuhr pro Tag, bewegt sich zwischen 0,8 g pro kgKörpergewicht bei Personen ohne sportliche Betätigung und 2,0 g pro kg Körpergewicht bei Personen mit intensiven Kraft- und Muskeltraining. Der Energiegehalt von Proteinen beträgt 4 kcal/g

 

Als Lieferanten von Proteinen stehen und folgende Produkte zur Verfügung:

tierisch

pflanzlich

Fleisch

Hülsenfrüchte (im speziellen Soja)

Fisch

Vollkorn

Milchprodukte

Nüsse

Ei

Kartoffeln

Bei dentierischen Proteinen ist darauf zu achten, das gleichzeitig nicht zu hohe Mengen an Fett und Cholesterin aufgenommen werden. Ein weiterer Punkt bei der Aufnahme von Proteinen ist die biologische Wertigkeit, d.h. wie ähnlich das aufgenommene Protein dem menschlichen Protein hinsichtlich der Aminosäurestruktur ist. Daraus resultiert, wieviel vom aufgenommene Protein für den Körper nutzbar ist.

Molkenproteinisolat:

Es gibt zwei Verfahren, um ein hochwertiges Molkenproteinisolat herzustellen. Bei beiden Verfahren wird ein hochwertiges Molkenproteinisolat gewonnen, in dem der Eiweißanteil über 90% in derTrockenmasse und der Fett- und Milchzuckeranteil unter einem Prozent liegt. Jedoch werden bei der Herstellung durch das ionenausgetauschte Verfahren (Ionic Exchanged Whey Protein) einige wichtigeProteinfraktionen, die bioaktiven Peptide, zerstört. Beim Cross Flow Mikrofiltration Verfahren (CFM) werden diese Proteinfraktionen nicht zerstört. Diese bioaktiven Peptide unterstützen unseren Körper zusätzlich, so z.B. auch das Immunsystem, wodurch das CFM Verfahren noch hochwertiger ist.

Milchprotein:

Milchproteinkonzentrate werden langsamer verstoffwechselt, sie versorgen jedoch den Organismus bis zu 7 Stunden mit Aminosäuren. Hierfür ist das Casein verantwortlich, dass im Magen-Darm-Trakt gerinnt und so eine schnelle Verdauung verhindert. Deshalb eignen sich Milchproteinkonzentrate auch zur Zubereitung 2 Stunden vor demSchlafengehen, da dann die Proteinversorgung während der gesamtenSchlafphase, in der vor allem dieRegenerations- und Wachstumsprozesse stattfinden, gewährleistet ist.

Eiprotein:

DasVolleiweiß hat zwar eine biologische Wertigkeit von 100, aber eben auch einen hohen Cholesterin- und Fettgehalt. Wegen der hohen biologischen Wertigkeit ist der Einsatz von Eiproteinkonzentraten sinnvoll. InVerbindung mit Milchprotein kann das Eiprotein die Wirkung der Proteinkonzentrate aufwerten und daher die Effektivität für bestimmte Anwendungen, wie z.B. das Training für den Muskelaufbau sowie dieRegeneration danach, verbessern.

Sojaprotein:

Während früher die Sojaproteine kaum den Anforderungen hochwertiger Eiweißkonzentrate hinsichtlich biologischer Wertigkeit, Löslichkeit, Fettanteil und Verdaulichkeit erfüllten, können mit Einsatz neuer Technologien – d.h. Isolate bei der Sojaverarbeitung zu verwenden – die heutigen Sojaproteine als annähernd gleichwertige Proteinquelle bezeichnet werden.

Daher sollten sich nicht nur Lacto-Vegetarier und Lactose-Allergiker folgende Vorteile der neuen Sojaproteine zu Nutze machen:

• Hoher Proteingehalt

• guter Geschmack und beste Mischbarkeit

• geringer Anteil Fett und Kohlenhydrate

• hoher Anteil Glutamin

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